

Regie,
Choreographie, Ausstattung: Patrick TeschnerFoto: Stefan Wilkening
PROGRAMM
Ivan Goll: Der neue Orpheus
Astor Piazzolla (1921-1992)
Libertango
Horacio Ferrer: Ballade für einen Verrückten
Orfeo
Astor Piazzolla
Ballade para un loco für Pianoforte
Orfeo und Euridice
Astor Piazzolla
La Muerte del Angel
Ivan Goll: Eurydike
Tod
Igor Strawinsky (1882-1971)
Elégie für Violine solo
Euridice und der Tod
Leos Janácek (1854-1928)
Sonate für Violine und Piano
José Contursi: Nur noch Schatten
Unterwelt
Mauricio Kagel (1931)
Trio in drei Sätzen für Violine, Violoncello und Klavier (1984-85)
I.Largo
Orfeos Eintritt in die Unterwelt
Astor Piazzolla
Primavera Portena
Weg aus der Unterwelt
Astor Piazzolla
Verano Porteno
Verlust Euridices
Astor Piazzolla
Otono Porteno
Horacio Ferrer: Ballade für einen Verrückten
Wahnsinn des Orfeo
Astor Piazzolla
Invierno Porteno
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Susanne Gargerle
wurde in Hamburg geboren, erhielt eine klassische Ballettausbildung an
der Ballettakademie München und studierte dann Violine u.a. an der
Hochschule für Musik in Wien. Sie war Stipendiatin der Oskar- und
Vera-Ritter-Stiftung und gewann mehrere internationale Preise. Bis 1993
war sie Mitglied der Solisti Veneti; sie ist Dozentin am Konservatorium
in Pesaro und erste Geigerin beim Bayerischen Staatsorchester.
Patrick Teschner
wurde in München geboren und erhielt seine Ausbildung als Tänzer
an der Ballettakademie München, wo er mit Diplom abschloss. Er erhielt
mehrere Preise (u. a. Förderpreis der Landeshauptstadt München
und des Freistaates Bayern als Tänzer und Choreograph) und wurde
1989 beim Bayerischen Staatsballett engagiert, wo er 1993 Solist wurde;
seit den 90er eigene Choreographien.
Massimiliano Murrali
studierte am Konservatorium “Luigi Cherubini” in Florenz und
am Salzburger Mozarteum und besuchte Meisterklassen u. a. bei Murray Perahia
und Irwin Gage. Er war Solokorrepetitor am Teatro del Maggio Musicale
Fiorentino, an der Mailänder Scala und beim Benjamin Britten Festival
in Aldenburgh; seit 1998 ist er als Solokorrepetitor an der Bayerischen
Staatsoper engagiert. Konzertauftritte u. a. in New York, Chicago, Salzburg,
Paris und Bologna.
Peter Wöpke wurde in Berlin geboren und studierte in seiner Heimatstadt bei Professor Tieke an der Hochschule “Hanns Eisler”. Er schloss das Examen mit Auszeichnung ab. Als Preisträger des internationalen Violoncello-Wettbewerbs “Prager Frühling” wurde ihm ein dreijähriges Studium in Moskau bei Galina Kosolupova und Mstislav Rostropovitch ermöglicht. Bereits mit 24 Jahren wurde er Solocellist in Leipzig (MDR). Zwei Jahre später wechselte er in der gleichen Position an die Bayerische Staatsoper. Er gab zahlreiche Solokonzerte u. a unter Wolfgang Sawallisch und Zubin Mehta. Konzerte und Meisterkurse führen ihn durch die ganze Welt.
Gerhard Zank wurde in Hermannstadt/Siebenbürgen geboren und studierte Violoncello in Bukarest. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen (u. a. Preis der Deutschen Schallplattenkritik) und gab als Solist Konzerte in ganz Europa, New York, Tokio und Peking. Er ist Cellist des Münchner Klaviertrios und Mitglied des Bayerischen Staatsorchesters.
Silvia Confalonieri wurde in Mailand geboren und erhielt ihre Ausbildung an der Ballettschule der Mailänder Scala, wo sie mit Diplom abschloss. Nach erstem Engagement beim italienischen Aterballetto kam sie in der Spielzeit 1993/94 zum Bayerischen Staatsballett, wo sie Halbsolistin ist.
Cheryl Wimperis wurde in Leicester/England geboren und erhielt ihre Ausbildung an der Royal Ballett School in London. Nach ersten Engagements beim Europäischen Ballett in England und beim Englisch National Ballet in London kam sie 1998 zum Bayerischen Staatsballett, zunächst als Volontärin, dann als Gruppentänzerin.
Laure Bridel-Picq wurde in Lyon/Frankreich geboren und studierte Tanz an der Schule von Rosella Hightower in Cannes. Sie war Mitglied des Royal Danish Ballet und des Zürcher Ballett. Seit 1992 ist sie Mitglied des Bayerischen Staatsballetts, wo sie in der Saison 2001/02 zur Halbsolistin ernannt wurde.
Amilcar Moret Gonzales stammt aus Kuba und tanzte u. a. beim Jeune Ballet de France und an der Deutschen Oper Berlin. 1997 kam er zum Bayerischen Staatsballett, wo er im Herbst 2000 zum Solist ernannt wurde. Zu seinen Rollen zählen u.a. Gaston Rieux (Die Kameliendame), Puck (Ein Sommernachtstraum), Lescaut (Manon) und Basilio (Don Quijote).
Bruce Mc Cormick stammt aus den Vereinigten Staaten und erhielt seine Ausbildung an der New Yorker Juillard School und an der Rock School in Pennsylvania. Nach seinem ersten Engagement bei Les Grand Ballet Canadiens kam er als Gruppentänzer zum Bayerischen Staatsballett; erste Münchner Choreographien im Rahmen der Reihe Junge Choreographen.
Jürgen Wienert wurde in Quedlinburg/Sachsen-Anhalt geboren und erhielt seine Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule in Leipzig. Nach ersten Engagements in Weimar und an der Komischen Oper Berlin floh er 1971 in den Westen und wurde im selben Jahr Tänzer im Ballett der Bayerischen Staatsoper. Hier tritt er inzwischen als Charaktertänzer auf.
Stefan Wilkening wurde in Hatzenport geboren. Er erhielt
seine Schauspielausbildung an der Falckenberg-Schule in München und
zusätzliche Sprecherausbildung bei G. Weisshappel (BR). Auf dem Gebiet
der Dokumentation und Industriefilme (für Siemens, Microsoft, Mercedes
u. w.) ist er als Sprecher tätig sowie in der Funk-, TV- und Kinowerbung
(Studios in Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, München). Seit 1992
Hörspiele und Lyriksendungen beim Bayerischen Rundfunk; seit 1996
Hörspiele und Features für BR, HR, WDR, NDR, Deutschlandradio,
Deutschlandfunk u. w. Seit 1996 Lesungen u.a. von Canetti, Mann, Wilde,
Goethe u. w. Seit 1998 Film- und Fernsehsynchronisation (u.a. für
Cinema Factory, München). Dokumentarfilme und Hörbücher,
u. a. A. Christie “Mord im Orientexpress” (2002), “Das
Böse unter der Sonne” (2002). H. Mankell “Tea Bag”
(2003), U. Timm “Rennschwein Rudi Rüssel” (2003). Buchpräsentationen
und Lesungen für S. Fischerverlag (u.a. “Murder Inc.”
- Rich Cohen), für Piper Verlag (u. a. “Alexander” -
M. Manfredi). Aktuelle Lesung “Wir leben 25 Minuten zu spät”
zur Ausstellung “Groteske” im Haus der Kunst in München
(2003).
Theaterengagements an den Münchner Kammerspielen, bei den Wiener
Festwochen und Schauspiel Frankfurt. Stefan Wilkening ist seit 2001 festes
Ensemblemitglied am Bayerischen Staatschauspiel in München.
Auswahl seiner Rollen:
Antipholis v. Syracus in “Komödie der Irrungen” von Shakespeare
(Münchner Kammerspiele, 1994, Regie J. Fölster)
Ouverturen-Pantomime in “Der fliegende Holländer” von
Richard Wagner
(Bayreuther Festspiele, 1995, Regie D. Dorn)
Schauspiel Frankfurt:
Joey in “Die Heimkehr” von H. Pinter (1996)
Cleante in “Der Geizige” von Molière (1997)
Algernon in “Bunbury” von O. Wilde (1997)
Lucky in “Warten auf Godot” von S. Becket (1998)
Begriffenfeld als Showmaster in “Peer Gynt” von H. Ibsen (1998)
Mercutio in “Romeo und Julia” von Shakespeare (1999)
Marquis von Posa in “Don Karlos” von Schiller ( 2000)
Der Doktor in “Woyzeck” von Büchner (2000)
Jeff Koons in “Jeff Koons” von R. Götz (2001)
Bayerisches Staatstheater München:
Stockmann in “Ein Volksfeind” von H. Ibsen (2001)
Gratiano in “Kaufmann von Venedig” von Shakespeare (2001)
Odysseus in “Hekabe” von Euripides (2001)
Verkaufsleiter u. Lothar in “Pancomedia” von B. Strauß
(2002)
Lucius in “Titus Andronicus” von Shakespeare (2002)
Schkrekker in “Peanuts” von F. Paravidino (2003)
Roger in “Die Wände” von J. Genet (2003)
TV:
“Die Kommissarin” Monaco Film (ARD 1999 u. 2000), “Die
Nacht kurz von den Wäldern” (ZDF 1998), “Ohne Gewähr
- Auto kaputt” (BR/ARD 1998), “Schwarz greift ein” (SAT
1 1998)
Filme:
“Moni geht mit Pavel ins Bett” (Maingold Film 2001), “Innendruck”
(Filmakademie Ludwigsburg 1999)
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