CONDUCTOR/COMPOSER JOSE SEREBRIER NOMINATED FOR 5 GRAMMYS
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JOSÉ SEREBRIER – Dirigent

serbrierAls der legendäre Leopold Stokowski José Serebrier "den größten Meister des Orchesterklangs" bezeichnete, war Serebrier gerade 22 Jahre jung und Associate Conductor des New Yorker American Symphony Orchestra. Nach seinem Debüt in der Carnegie Hall im gleichen Jahr lobte die Presse "die große Intensität, Präzision und Klarheit" seines Dirigats - damit schaffte er den internationalen Durchbruch. New York Times berichtete: "José Serebrier, der mindestens 50 Jahre jünger ist als Stokowski, lässt den Himmel mit Musik stürmen und mit größter Vitalität singen". In dieser Zeit machte Serebrier seine Debüt CD Aufnahme der Ives Symphonie Nr. 4 für RCA mit London Philharmonic Orchestra, die für den GRAMMY nominiert wurde. Das High Fidelity Musical America schrieb: "Wir haben Aufnahmen mit Stokowski und anderen großen Dirigenten. Jetzt hat Serebrier das Werk mit dem LPO aufgenommen, und seine Darstellung ist ohne Zweifel die klarste, präziseste und wichtigste von allen."

Nach fünf Jahren beim American Symphony Orchestra nahm Serebrier die Einladung von George Szell an und wurde für mehrere Jahre Composer-in-Residence beim Cleveland Orchestra. Seit dieser Zeit dirigiert Serebrier die großen Orchester in Amerika, Europa, Asien, Australien und Südafrika (u. a. London Philharmonic, London Symphony, Philharmonia Orchestra London, Royal Philharmonic, Scottish Chamber, BBC Scottish Symphony, Oslo Philharmonic, New York Philharmonic, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und viele andere). José Serebrier hat eine beeindruckende Diskographie von mehr als 300 CDs aufgebaut. Seine CDs erschienen bei den wichtigsten Labels wie RCA, BMG, DECCA, WARNER CLASSICS, EMI, CHANDOS, ASV, BIS, NAXOS u. a. Sein DECCA Video "Serebrier conducts Prokofieff, Beethoven and Tchaikowsky" wurde über 50mal in den USA, Australien und Südamerika ausgestrahlt. Für sein Prokoffief´s "Alexander Newski", Beethoven´s "Eroica" und Tschaikowsky´s "4. Symphonie" Video wurde er mit vielen Preisen ausgezeichnet. Die erste seiner Schostakowitch Aufnahmen (BMG) wurde mit dem Deutschen Schallplattenkritikpreis 1990 geehrt. Seine Einspielung der Mendelssohn-Symphonien gewann den Music Retailers Association Award 1991 und das Soundstage Internet Magazine wählte Serebrier´s Aufnahme der Sheherazade mit dem LPO zur "Beste Audiophile Recording of 2000". Serebrier dirigierte bei der GRAMMY Zeremonie im 2002 und das Spektakel, bei dem sonst nur Pop und Rock Musik präsentiert wird, wurde in 175 Länder übertragen. Insgesamt erhielt Serebrier 22 GRAMMY Nominierungen und erhielt 2004 dem LATIN GRAMMY in der Kategorie "Best recording of 2004" für seine "Carmen Symphonie".

1985 gründete Serebrier das FESTIVAL MIAMI, später das FESTIVAL OF THE AMERICAS genannt, und dirigierte dort mehrere USA Premieren u.a. Liszt Oper "Don Sanche", Wagner Ouvertüren. In der Carnegie Hall dirigierte er die USA Premiere der letzten Tchaikowsky Oper "Jolanta". Für seine Einsätze und Unterstützung der zeitgenössischen Musik erhielt er den Alice Ditson Award der Columbia Universität. Als Komponist erhielt Serebrier wichtige Auszeichnungen inkl. zwei Guggenheims (bereits 19-jährig als Jüngster in der Geschichte dieser Foundation), Rockefeller Foundation Stipendium, Aufträge von Harvard Musical Association, Koussevitzky Foundation etc. Serebrier komponierte mehr als 100 Werke. Seine 1. Symphonie wurde durch Leopold Stokowski uraufgeführt.

Serebrier, geboren 1938 in Uruguay als Sohn russisch/polnischer Eltern studierte zuerst Geige, Klavier und Komposition in seiner Heimatstadt Montevideo. Durch Unterstützung von Aaron Copland und Virgil Thompson erhielt er Stipendium des State Departments und studierte am Curtis Institute of Music sowie in Tanglewood mit Aaron Copland, wo er den Koussevitzky Preis erhielt. Er studierte Dirigieren bei Pierre Monteux und Antal Dorati. Der französische Musikkritiker Michel Faure verfasse in 2002 seine Biographie, die in Frankreich und Kanada unter dem Titel "José Serebrier, a Conductor and Composer at the Dawn of the New Century" erschienen ist.

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