
“Freches Kaleidoskop der kunterbunten Großstadt”
1.Sinfoniekonzert des Staatsorchesters Braunschweig
“....Am Flügel Andrzej Ratusinski: ein fingerfertiger
Gestalter, der das Exquisite liebt. Sehr umsichtig, vorsichtig beinahe
gewann er Gershwin feinste Nuancen ab. Fand einen intimen Kammerton
in all der Schlagerherrlichkeit, Esprit und Charme, und ließ
durchblicken, wieviel romantische und impressionistische Finesse
darin steckt, etwas Chopin, etwas Ravel...”
Braunschweiger Zeitung, 18. September 2001
Händchen für George Gershwin
Andrzej Ratusinski mit den Stuttgarter Philharmonikern in der Liederhalle
“....Ganz wie der große Oscar Peterson”
Als ob er nie etwas anderes in seinem Leben gemacht hätte,
hebt Andrzej Ratusinski die Hände für Melodien, die in
der Stuttgarter Liederhalle im Abokonzertrahmen immer noch etwas
fremd zu wirken scheinen. Elegant und duftig sind die Schlenker
trotzdem, mit denen der Pianist die Standartharmonien verziert,
ganz so, als ob der große Oscar Peterson am Werk wäre.
Ein ausgesprochenes Händchen für Gershwins Musik bewies
Andrzej Ratusinski schon in den Variationen über “I got
the Rhythm”......Elegant durchbricht Ratusinski den erwarteten
Gang der Dezimen der linken Hand....
Als klingendes Synonym Amerikas ist die “Rhapsody in Blue”
nicht mehr wegzudenken, wenn die Neue Welt auf dem Konzertprogramm
steht...”
Stuttgarter Zeitung, 29. Juni 2000
Stuttgarter Philharmoniker
“Im Geiste George Gershwins”
“Schon die knallrote Fliege des Pianisten Andrzej Ratusinski
verriet, dass im letzten Abo-Konzert der Stuttgarter Philharmoniker
Heterogenes auf dem Programm stehen würde. Und tatsächlich
verbreitete sich im Beethovensaal der Liederhalle alsbald jene unverwechselbare
Mischung aus gekonnter klassischer Technik und sentimentalen Revue-Melodien,
wie sie so nur George Gershwin geschrieben hat.
Während sich das Streichertutti der Philharmoniker zunächst
auf den betonten Taktzeichen ganz offensichtlich wohler fühlte,
setzten sowohl die famose Bläsergruppe als auch der geschmeidig
und ungemein weich spielende Andrzej Ratusinski das “I got
rhythm” (1934) so unmittelbar um, dass auch die anschließende
“Rhapsodie in Blue” nicht anders denn effektvoll ausfallen
konnte....”
Stuttgarter Nachrichten, 29. Juni 2000
“Atemberaubende Tastenwirbelei im Schauspielhaus”
“Es gibt eine Reihe bedeutender polnischer Komponisten, die
bei uns noch zu entdecken wären. Zu ihnen zählt Karol
Szymanowski. Seine Symphonie concertante op. 60, sein letztes großes
Werk, war ohne Frage die Hauptattraktion im Abonnementkonzert des
Berliner Sinfonie-Orchesters, dessen Leitung der aus Shanghai stammende
Shao-Chia Lü im Schauspielhaus übernommen hat.
..... Mit Andrzej Ratusinski hatte das Klavierkonzert einen erstklassigen
musikalischen Anwalt. Seine Darbietung des hochvirtuosen Soloparts
glich einem spannenden, rasanten Tastenwirbel, dem das nicht minder
vehement musizierende BSO das entsprechende Fundament gab...”
Berliner Morgenpost, 5. März 1994
“...Überlegene Spieltechnik, die aber nie zum Selbstzweck
entartet, und hochdifferenzierte Anschlagskultur ermöglichen
es ihm, seine außerordentliche Gestaltungskraft mit begeisternder
Spontaneität auszuleben”..
Basler Zeitung
...”Al centro del programma Andrzej Ratusinski ha dato una
eccellente prova delle sue facoltà pianistiche e musicali
nel Concerto n. 1 die Ciajkovsky.”
Corriere della Sera
...”C`est ensuite le pianiste Andrzej Ratusinski qui fit
merveille dans le concerto en fa mineur de Chopin de par sa technique
fluide, précise et élégante, mais surtout par
son sens très poétique du climat chopinien.”
Journal de Genève
“Ratusinski´s own playing is marked by high definition
in outline, illuminating contrasts of accent and dynamics”
Sydney Morning Herald
Jubiläumskonzerte des Berliner Philharmonischen Orchesters
unter Wolfgang Sawallisch, 12./13. Oktober 1982
“Der junge Pole wirkte erstmalig mit den Philharmonikern zusammen,
und es sprang dabei ein famoses, selbst von den Philharmonikern
viel beklatschtes Debüt heraus”
Berliner Morgenpost
“Der mit Ovationen gefeierte Solist des denkwürdigen
Jubiläumskonzertes war der Pole Andrzej Ratusinski, der seine
mühelose Virtuosität, den kraftvollen Anschlag seiner
linken Hand und ein hauchfeines Legato zunächst in Rubinsteins
3. Klavierkonzert zeigen konnte.”
Der Tagespiegel